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Finanzmärkte erfreut über Griechenland Einigung

Die Finanzmärkte reagierten am Freitag erleichtert, nachdem auf dem EU Krisengipfel Einigung hinsichtlich eines Umschuldungsplans für das hoch verschuldete Griechenland erzielt werden konnte: So war die Entwicklung an den Aktienmärkten freundlich und auch der Kurs des Euro stieg wieder.

Doch Banken und Versicherungen, die sich nach offiziellen Angaben bis zum Jahre 2014 mit insgesamt 37 Milliarden Euro am Rettungsplan beteiligen werden, geben sich zwar optimistisch, was die Rettung Griechenlands angeht, beklagen jedoch gleichzeitig auch die immense Belastung, die dadurch auf sie zukommt. So rechnet zum Beispiel der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, damit, dass Banken auf griechische Titel Abschreibungen in Höhe von 21 Prozent vornehmen müssten. Dennoch begrüßte er ausdrücklich den Rettungsplan, weil er einen ausgewogenen Kompromiss zwischen den Interessen aller Beteiligten darstelle. Er äußerte sich optimistisch, dass nun das Problem Griechenlands im Wesentlichen gelöst sei.

Die große Entspannung an den Finanzmärkten nach der Einigung über die Griechenland Hilfe zeigte sich auf breiter Front: Nicht nur die Risikoprämie auf griechische Staatsanleihen sank am Freitag, auch die Rendite auf irische Staatsanleihen gab um 18 Basispunkte nach und betrug nunmehr lediglich 12,3 %. Die gleiche erfreuliche Entwicklung war bei den Kursen der Staatsanleihen der anderen europäischen Sorgenkinder Spanien und Italien zu verzeichnen: Während die Renditen von spanischen sowie italienischen Staatsanleihen mit 10jähriger Laufzeit zu Beginn der Woche noch bei 6 % lagen, rentieren die spanischen Papiere am Freitag bei 5,7 %, die italienischen mit 5,3 %. Ebenso reagierten alle großen europäischen Aktienindizes positiv auf die Einigung über die Rettung Griechenlands und konnten Eröffnungsgewinne verzeichnen.


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