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Forex

Die Abkürzung Forex bezeichnet den Foreign Exchange Market, d.h. den Markt auf dem ausländische Währungen gehandelt werden. Da es sich hierbei nicht um Bargeld, sondern um elektronisch verbuchtes Geld handelt nennt man die ausländischen Währungen Devisen. Gemessen am Tagesumsatz ist Forex der größte Handelplatz weltweit und sowohl privaten als auch institutionellen Investoren zugänglich.

Forex ist wie Xetra eine elektronische Handelsplattform und somit anders als eine Präsenzbörse unabhängig von einem lokalen Standpunkt weltweit zugänglich, wodurch ein schneller, effizienter und kostengünstiger Handel ermöglicht werden kann. Im Gegensatz zu einer Präsenzbörse kann ausserdem rund um die Uhr Handel stattfinden. Dies hat den Vorteil, dass Anleger flexibel auf Kursentwicklungen und Trends reagieren können und Bestände jederzeit kaufen oder verkaufen können. Die Hauptzentren für den Forex Handel befinden sich an den Börsenstandorten Frankfurt, London, Sydney, New York und Tokio.

Das Prinzip des Devisenhandels basiert darauf, dass der Anleger auf die Entwicklung des Wechselkursverhältnisses zwischen zwei Währungen spekuliert. Er kauft und verkauft hierbei gleichzeitig Währungen mit der Absicht durch Kursänderungen einen Gewinn zu erzielen oder Handelsgeschäfte in ausländischer Währung abzusichern. Darüber hinaus kann der Forex Handel auch in Anspruch genommen werden, um erhaltene oder zu liefernde Währungen umzutauschen. Daneben gibt es auch die weltweiten Zentralbanken, die durch Handel auf dem Devisenmarkt Einfluss auf die Entwicklung bestimmter Wechselkurse nehmen wollen.

Währungen können nicht einzeln, sondern nur paarweise gekauft werden. Das wird auch dadurch deutlich, dass der Kurs einer Währung immer in einer anderen Währung ausgedrückt wird. Bei einem Kurs von beispielsweise Euro / US Dollar 1,115 muss daher für den Kauf eines Euros 1,115 Dollar gezahlt werden. Die Kurse der verschiedenen ausländischen Währungen ergeben sich durch Angebot und Nachfrage. Die Kombination eines Währungspaares ist auch als Cross bekannt. Die Währungspaare, die am häufigsten gehandelt werden, werden als Majors bezeichnet.

Beim Devisenhandel auf dem Forex Markt unterscheidet man zwischen Kassa- und Termingeschäften. Bei einem Kassageschäft fallen der Abschluss und die Erfüllung des Handelsgeschäftes zeitlich in etwa zusammen, so dass zwischen beidem höchstens 2 Börsenarbeitstage vergeben. Werden z.B. im Rahmen eines Kassageschäftes US Dollar gehandelt bedeutet dass, dass die Handelspartner unmittelbar nach Zustandekommen des Handelsgeschäftes die vereinbarten US Dollar kaufen bzw. verkaufen müssen. Hierbei gilt der dann gültige Kurs.

Bei einem Termingeschäft fallen der Abschluss und die Erfüllung des Handelsgeschäftes zeitlich deutlich auseinander, so dass zwischen beidem einige Wochen oder Monate liegen können. Zwischen den Handelspartnern wird verbindlich festgelegt, zu welchem Zeitpunkt eine bestimmte Menge einer Währung zu einem bestimmten Kurs gekauft bzw. verkauft wird. Hierdurch kann langfristig das Kursniveau der Handelswährung abgesichert werden und die Vertragspartner sind unabhängig von der Entwicklung des Kursniveaus.

Beim Forex Handel muss nicht der gesamte Gegenwert des Handelsgeschäftes eingesetzt werden, sondern nur die so genannte Margin als Sicherheitsleistung hinterlegt werden.

Im Internet kann über viele Anbieter am Handel teilgenommen werden, einen Vergleich verschiedener Plattformen finden Sie auf binaereoptionen.com. Vor der Eröffnung eines Konto für den Forexhandel kann es sich lohnen gut zu recherchieren, da die Konditionen der Anbieter variieren.


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