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Milliardengewinn für DZ Bank

Wolfgang Kirsch, Vorstandschef der DZ Bank, sprach von einem ordentlichen Ergebnis und dass in allen Geschäftsfeldern die Wachstumschancen konsequent genutzt wurden. Hintergrund dafür war, dass die Eigenkapital-Rendite 15 Prozent – vor Steuern – lag. Im Jahre 2008 hatte das genossenschaftliche Spitzeninstitut noch einen Verlust von Milliarden gemacht und war aus diesem Grund gezwungen, Hilfen der Eigentümer anzunehmen.

Das die Regeln künftig strenger werden, sieht der Vorstandschef skeptisch. Die Änderungen wären kaum zu überschauen und das Regelwerk würde unabgestimmt ineinander greifen und somit die Planungssicherheit lähmen. Von Vorteil sah Kirsch aber die Entscheidung, die getroffen wurde, dass ausgefallene Beträge nachgezahlt werden. Denn die volatile Geschäftsmodelle können nicht immer nur bestraft werden und die stetigen belohnt. Mit einer Belastung von rund 80 Millionen im Jahr, rechnet der Vorstandschef in der DZ-Bank-Gruppe. Das heißt, dass er fast ein Zehntel des Überschusses abführen müsste. Zuletzt belief sich der Überschuss auf 1,1 Milliarden.

Bei 10,6 Prozent lag die Kernkapitalquote der DB-Bank-Gruppe zuletzt, wovon 7,7 Prozent „hartes“ Kernkapital sind. Dieses sieht Wolfgang Kirsch als „Engpassfaktor durch Basel III“. Ziel bleibt aber weiterhin, zusätzlich pro Jahr 500 Millionen zu bunkern. Allerdings werden gut 140 Millionen an die Aktionäre als Dividende für 2010 ausgeschüttet. Somit sind die variablen Vergütungen niedriger als diese Summe. Auch wurde ein oberer zweistelliger Millionenbetrag als Boni von der DZ Bank gezahlt. Insgesamt arbeiten für die DZ-Bank-Gruppe knapp 27.000 Menschen, wovon fast 4.000 in der Kernbank tätig sind.


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