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Festgeld- und Tagesgeldkonten in der Übersicht

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Tagesgelder wahren die Flexibilität

Anleger sollten zu Zeiten extrem niedriger Zinsen vor allem auf eines achten – dass ihre Flexibilität gewahrt bleibt. Einzige Lösung dafür ist ein Tagesgeld. Dass Tagesgeld jedoch nicht gleich Tagesgeld ist, macht ein Tagesgeld Zinsen Vergleich z.B. auf der Webseite www.tagesgeldzinsen.com deutlich. Trotz immer noch nachgebender Zinsen finden Anleger hier Angebote, welche zumindest noch über der Inflationsrate liegen.

Marktzinsen rechtfertigen keine längere Festlegung

Je niedriger der Markt-Zins ist, umso größer ist die Notwendigkeit, einen detaillierten Vergleich vorzunehmen. Andernfalls wird die angestrebte Rendite nach Kaufkraftverlust und Steuern negativ. Auf Festgelder auszuweichen, ist aktuell auch keine Lösung. Die Differenz zwischen Tagesgeld Zinsen und den Renditen für Termingelder sind marginal und rentieren nicht das Festlege auf einen längeren Zeitraum. Im Gegenteil, eine Anlage über mehrere Jahre birgt für den Bankkunden noch Gefahren. Im Falle einer Trendwende am Kapitalmarkt sind seine Gelder gebunden, ein Ausstieg ist nicht möglich. Während der Kapitalmarkt dann bessere Optionen bietet, ist der Investor in diesem Fall bis an das Ende der Zinsfestschreibung an seine minderverzinste Einlage gebunden.

Tagesgeld Zinsen Vergleich ein Muss

Wer sich in Tagesgeld engagieren will, kommt an einem Vergleich nicht vorbei. Auch nach der jüngsten Zinssenkung sind die Spannen enorm. Der Markt bietet Konditionen zwischen 0,3 Prozent p.a. und zwei Prozent p.a. – letztgenannte Konditionen finden sich allerdings nicht bei den Geschäftsbanken und Sparkassen, sondern werden von Direktbanken über das Internet angeboten. Die Einlagensicherung dieser Institute, sofern sie im Ausland angesiedelt sind, richtet sich jedoch nach europäischem Recht und beträgt 100.000 Euro je Anleger. Für die meisten Kunden dürfte diese Größenordnung ausreichend sein.

Bei Festgeld nicht zu lange optieren

Die Zinsschraube hat sich wieder einmal nach unten gedreht, betroffen ist nicht nur Tagesgeld, sondern auch Festgeld Zinsen geben nach. Gerade für konservative Anleger ist die aktuelle Entwicklung extrem negativ, bieten viele Banken und Sparkassen doch nur noch Zinssätze im mittelfristigen Bereich an, welche schon unter der Inflationsrate liegen. Es ist kaum noch daran zu denken, Netto-Gewinne zu erwirtschaften.

Festgeld Vergleich nutzen

Anleger, welche nach wie vor auf Festgelder schwören, sind gut beraten, Vergleichsrechner im Internet zu nutzen. Schnell wird hier die Diskrepanz im Zinsniveau zwischen Direktbanken und herkömmlichen Anbietern deutlich. Online-Anbieter verzinsen die Einlagen zumindest noch mit einer Rendite, welche leicht über dem Kaufkraftverlust liegt. Aber auch hier sind die Margen nicht mehr üppig. Die alte Regel, je länger die Laufzeit umso höher der Zins, ist inzwischen, vergleicht man die Zinsen mit dem Tagesgeld, auch ausgehebelt. Die Zinsunterschiede in Bezug auf die Laufzeiten rechtfertigen es im Grunde nicht, eine Zinsbindung von zwei oder drei Jahren einzugehen. Einen unabhängigen Festgeldzinsne Vergleich findet man auch auf der Webseite www.festgeldzinsen.com.

Lange Zinsbindung birgt Gefahren

Zu Zeiten historisch niedriger Zinsen ist die Versuchung groß, zumindest ein paar Prozentpunkte mehr durch eine längere Festschreibung zu sichern. Dabei laufen Anleger bei Festgeldern aber Gefahr, die Trendwende zu verpassen. Dreht sich der Markt und die Zinsen steigen, verhindern langlaufende Termingelder die Möglichkeit, an steigenden Zinsen zu partizipieren. Termingelder können nur bei wirtschaftlicher Notlage vorzeitig aufgelöst werden. Wer eine fünfjährige Zinsbindung eingeht, weil der Zinssatz etwas über Tagesgeld liegt, läuft Gefahr, am Ende in Relation ein Verlustgeschäft zu machen. Festgelder sollten die Zwölfmonats-Frist zur Wahrung der Flexibilität nicht übersteigen.

Finanzmärkte erfreut über Griechenland Einigung

Die Finanzmärkte reagierten am Freitag erleichtert, nachdem auf dem EU Krisengipfel Einigung hinsichtlich eines Umschuldungsplans für das hoch verschuldete Griechenland erzielt werden konnte: So war die Entwicklung an den Aktienmärkten freundlich und auch der Kurs des Euro stieg wieder.

Doch Banken und Versicherungen, die sich nach offiziellen Angaben bis zum Jahre 2014 mit insgesamt 37 Milliarden Euro am Rettungsplan beteiligen werden, geben sich zwar optimistisch, was die Rettung Griechenlands angeht, beklagen jedoch gleichzeitig auch die immense Belastung, die dadurch auf sie zukommt. So rechnet zum Beispiel der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, damit, dass Banken auf griechische Titel Abschreibungen in Höhe von 21 Prozent vornehmen müssten. Dennoch begrüßte er ausdrücklich den Rettungsplan, weil er einen ausgewogenen Kompromiss zwischen den Interessen aller Beteiligten darstelle. Er äußerte sich optimistisch, dass nun das Problem Griechenlands im Wesentlichen gelöst sei.

Die große Entspannung an den Finanzmärkten nach der Einigung über die Griechenland Hilfe zeigte sich auf breiter Front: Nicht nur die Risikoprämie auf griechische Staatsanleihen sank am Freitag, auch die Rendite auf irische Staatsanleihen gab um 18 Basispunkte nach und betrug nunmehr lediglich 12,3 %. Die gleiche erfreuliche Entwicklung war bei den Kursen der Staatsanleihen der anderen europäischen Sorgenkinder Spanien und Italien zu verzeichnen: Während die Renditen von spanischen sowie italienischen Staatsanleihen mit 10jähriger Laufzeit zu Beginn der Woche noch bei 6 % lagen, rentieren die spanischen Papiere am Freitag bei 5,7 %, die italienischen mit 5,3 %. Ebenso reagierten alle großen europäischen Aktienindizes positiv auf die Einigung über die Rettung Griechenlands und konnten Eröffnungsgewinne verzeichnen.

In Italien geht es zur Sache

Nachdem der italienische Senat das gigantische Sparprogramm bereits am Donnerstag genehmigt hatte, soll am Freitag das Abgeordnetenhaus seine Zustimmung geben. Mit dieser wird sicher gerechnet, weil sich die Opposition dazu verpflichtet hat, angesichts des großen Ernst der Lage nicht gegen das Sparpaket zu stimmen.

Dabei geht es um nicht weniger als 79 Milliarden Euro, die insgesamt eingespart werden sollen. Nachdem der italienische Wirtschaftsminister Giulio Tremonti vor vierzehn Tagen noch 47 Milliarden für ausreichend hielt, zwang ihn der Druck von internationalen Analysten und Kapitalmärkten, die Summe der geplanten Kürzungen der Staatsausgaben um 32 Milliarden Euro zu erhöhen. Dabei verteilen sich die Einsparungen auf vier Jahre (2011: 3 Milliarden Euro, 2012: 6 Milliarden Euro, 2013: 25 Milliarden Euro, 2014: 45 Milliarden Euro). Damit möchte die italienische Regierung bis zum Jahre 2014 das Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushaltes erreichen.

Das Maßnahmenpaket, mit dem dieser ehrgeizige Plan verfolgt werden soll, sieht nicht nur Einsparungen bei den Staatsausgaben vor, sondern auch Steuererhöhungen und Privatisierungen. So sollen im öffentlichen Dienst sämtliche Gehälter eingefroren werden. Für Leistungen staatlicher Gesundheitsdienste müssen schon in kurzer Zukunft deutlich höhere Gebühren gezahlt werden. Auch italienische Rentner, die sehr hohe Pensionen beziehen, müssen sich auf Belastungen durch eine Extrasteuer gefasst machen. Darüber hinaus soll das Renteneintrittsalter erhöht werden.

Experten hoffen, dass diese einschneidenden Änderungen tatsächlich dazu führen werden, dass Italien es schafft, seine derzeit auf gut 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukte geschätzte Staatsverschuldung nachhaltig abzubauen. Allerdings muss bei dieser Zahl berücksichtigt werden, dass Italien bereits bei Eintritt in die EU eine Staatsverschuldung in Höhe von mehr als 100 Prozent des BIP aufwies.

Die neue Chefin des IWF, Christine Lagarde

Christine Lagarde, die designierte Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) gibt vielen Beobachtern Rätsel auf. So äußerte zum Beispiel der Wirtschaftswissenschaftler Paul De Grauwe an der belgischen Universität Leuven, dass nicht klar sei, wie die Nachfolgerin von Dominique Strauss-Kahn ökonomische Schlüsselfragen beurteile. Allerdings sind sich alle Experten einig, dass Frau Lagarde sich bislang als hervorragende Diplomatin einen exzellenten internationalen Ruf erworben hat.

Dass sie jedoch nicht immer den richtigen Ton trifft, durfte die deutsche Öffentlichkeit im letzten Jahr am eigenen Leib erfahren. Damals warf Frau Lagarde Deutschland indirekt vor, mit seinen Exporten bei gleichzeitiger inländischer Wachstumsschwäche auf Kosten seiner Nachbarn zu wachsen. Diese Aussagen kamen weder bei der deutsche Politik noch bei der Presse gut an.

Lagarde ist studierte Juristin und Mitglied des französischen Parteienbündnisses UMP. Dies lässt eine eher konservative Einstellung, auch zu Wirtschaftsfragen, erwarten. Für die ökonomische Kompetenz von Christine Lagarde spricht, dass sie über Jahre an der Entwicklung und Durchsetzung der Positionen Frankreichs im Rahmen des G8 Bündnisses beteiligt war. Unter anderem hat sie sich dafür eingesetzt, eine Stabilisierung der internationalen Rohstoffpreise zu erreichen und eine grundlegende Reform des Weltwährungssystem durchzusetzen. Noch ist nicht wirklich abzusehen, ob sie wie Dominique Strauss-Kahn massive Kritik an der gegenwärtigen Bankenregulierung üben wird.

Christine Lagarde beabsichtigt offenbar nicht, den Chefs-Volkswirt des IWF Olivier Blanchard ablösen zu lassen. Dieser ist in Fachkreisen als Verfechter eines sehr pragmatischen Kurses bekannt geworden. So kann spekuliert werden, dass seine neue französische Chefin, die übrigens über langjährige Berufserfahrung in der freien Wirtschaft verfügt, auch eher zu praktischen Lösungen der anstehenden Problem neigt.

Gefährlicher Stresstest der EBA

Die europäische Bankenaufsicht (EBA) hat die am jüngsten Stresstest teilnehmenden Kreditinstitute aufgefordert, beim Durchspielen einer Risikosituation auch eine Pleite des griechischen Staates als Szenario mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 36 % zu berücksichtigen. Die Banken sollen beweisen, dass sie auch im Falle einer umfassenden europäischen Finanzkrise über Eigenkapital in ausreichender Höhe (mindestens 5 %) verfügen.

Dies ist bereits der zweite Stresstest, mit dem die EBA die Krisenfestigkeit der europäischen Finanzinstitute testet. Im Gegensatz zum ersten Durchlauf im letzten Jahr wird bei diesem Mal kaum ein Kritiker der EBA vorwerfen können, dass die Anforderungen zu leicht erfüllbar wären. Es wird erwartet, dass bei diesem Test insbesondere griechische Banken durchfallen werden, denn sie halten mit Abstand den größten Teil der maroden griechischen Staatsanleihen. Es wird davon gesprochen, dass insgesamt 50 Milliarden Euro bei griechischen Kreditinstituten liegen. Aber auch für manch deutsche und französische Bank dürfte es bei diesem Stresstest eng werden, halten doch Kreditinstitute beider Länder jeweils griechische Staatsanleihen im Wert von 11 Milliarden Euro.

Mit diesem Stresstest wird nun zum ersten Mal von offizieller Stelle der Ausfall griechischer Staatsanleihen in den Bereich des Möglichen gerückt. Die Absicht war wohl, mit dem Durchspielen dieses Szenarios die wegen der griechischen Finanzmisere sehr besorgten Finanzmärkte zu beruhigen. Allerdings lässt das bisherige Echo nur den Schluss zu, dass damit eher das Gegenteil bewirkt wurde. Vor dem Test war eine Pleite des griechischen Staates ein absolutes Tabu, das nicht offen angesprochen wurde. Dies hat sich nun geändert und es ist durchaus eine realistische Befürchtung, dass durch die von der EBA angestoßene Diskussion der Staatsbankrott Griechenlands um einiges wahrscheinlicher geworden ist.

Bank of Scotland – jetzt noch bessere Einlagensicherung!

Die Bank of Scotland ist eines der ältesten und größten Kreditinstitute Europas mit Sitz im schottischen Edinburgh. In Deutschland ist die Bank of Scotland ausschließlich als Internet Bank tätig, das heißt es wird bewusst auf die Unterhaltung eines kostspieligen Filialnetzes verzichtet. Davon profitieren Kunden, die ihr Fest- oder Tagesgeld bei der Bank of Scotland anlegen, denn so kann diese Online Bank äußerst rentable Zinsen anbieten. Darüber hinaus ist die Bank of Scotland weltweit bekannt für ihren besonders sicheren und komfortablen Internet Service. Immer mehr deutsche Kunden tätigen ganz einfach von zu Hause Festgeld- oder Termingeldanlagen bei der Bank of Scotland.

Die Einlagen von Sparer waren bei der Bank of Scotland schon immer sicher: Durch die Mitgliedschaft im britischen Einlagensicherungsfonds FSCS (Financial Services Compensation Scheme) waren Einlagen bis zum Gegenwert von 85.000 Britischen Pfund je Kunden zu 100 % garantiert für den Fall einer Insolvenz der Bank of Scotland. Zusätzlich zu dieser Absicherung kommt nun noch die Gewährleistung der Spareinlagen durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken. Die Bank of Scotland ist diesem deutschen Gewährleistungsfonds kürzlich beigetreten: Er garantiert ab sofort alle Kundeneinlagen bis zu einer Höhe von maximal 250.000 Euro, sollte die Bank of Scotland in eine finanzielle Schieflage geraten.

Der Beitritt der Bank of Scotland zum Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken hat die Anlage bei diesem Online Kreditinstitut für deutsche Sparer noch attraktiver gemacht: Selbst große Summen bis zu einer Viertelmillion Euro sind nun auf diese Art abgesichert. Sollte der sehr unwahrscheinliche Fall einer Zahlungsunfähigkeit der Bank of Scotland eintreten, erhalten deutschen Kunden über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken schnell und unkompliziert ihr Geld zurück. Damit ist die Bank of Scotland genauso so sicher wie jede deutsche Filialbank - es besteht also überhaupt kein Grund mehr, sich die attraktiven Zinsen und Konditionen der Bank of Scotland entgehen zu lassen!

Wer sich ausführlich über die Einlagensicherung der Bank of Scotland informieren möchte, findet unter den folgenden Links weitere Informationen:
http://www.bankofscotland.de/de/Tagesgeld/Tagesgeld-Einlagensicherung.html
http://www.bankofscotland.de/de/Festgeld/Festgeld-Einlagensicherung.html

Welternährungsorganisation erwartet weiter steigende Lebensmittelpreise

Die Welternährungsorganisation sprach in der letzten Woche eine deutliche Warnung aus: Aufgrund ständig steigender Nachfrage und abnehmender Flächen, die der Landwirtschaft zur Verfügung stehen, muss damit gerechnet werden, dass die Lebensmittelpreise in den nächsten Jahren bis zu 30 % ansteigen können. In ihrer Prognose macht die Welternährungssituation für diese besorgniserregende Entwicklung die Spekulation an den Agrarhandelsbörsen nur in geringem Ausmaß verantwortlich. Es wird erwartet, dass in den nächsten zehn Jahren die Preise für Getreide um rund 20 % steigen könnten, die Fleischpreise sollen sogar um ein knappes Drittel anziehen.

Kritiker von Biotreibstoffen haben genau vor diesem Szenario schon immer gewarnt: Die Nachfrage nach Biodiesel und Co. führt zu einer weltweiten Verknappung von Agrarprodukten und damit von Lebensmitteln, die zur Ernährung der Weltbevölkerung zur Verfügung stehen. Nach wie vor ruft das Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern einen ständig steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln hervor. Verstärkt wird dieser Anstieg der Nachfrage zusätzlich durch die Entwicklung in den Schwellenländern wie Indien und China: Mit zunehmendem wirtschaftlichen Wohlstand ändern die Verbraucher in diesen Staaten ihre Ernährungsgewohnheiten. Statt pflanzlicher Grundnahrungsmittel wie Reis, Kartoffeln und Getreide werden immer mehr tierische Erzeugnisse in Form von Fleisch und Milchprodukten verzehrt. Für deren Produktion wird ein Vielfaches der Ressourcen an Land und Wasser benötigt. Gleichzeitig verteuern steigende Energiepreise und die Verschlechterung der Qualität der landwirtschaftlichen Böden die Lebensmittelpreise.

Verbraucher auf der ganzen Welt werden durch diese ungünstige Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln in der nächsten Dekade belastet werden. Besonders schwierig wird die Situation dabei für ärmere Länder, dort sind als direkte Folge der steigenden Preise für Lebensmittel sogar weitere soziale Unruhen zu befürchten.

Streit zwischen Banken und Dubliner Regierung in Irland - Anlagegläubiger rebellieren

Eine Gruppe von Investoren hat eine US-Anwaltskanzlei eingeschaltet, um die geplante Wandlung von Anleihen in Aktien zu verhindern. Diese Gruppe hält Schuldpapiere des Kreditinstituts Bank of Ireland von fast einer Milliarde Euro. Mit der Wandlung hätten die Investoren sechzig Prozent des Wertes ihrer ursprünglichen Investition verloren.

Durch die Bankenkrise in Irland müssen fast alle Institute vom Staat direkt oder indirekt unterstützt werden. Ausgelöst wurde die Krise durch das Platzen einer Immobilienblase. Irlands Bankensektor leidet sehr unter den faulen Immobilienkrediten. Die Krise zwang Irland im Herbst 2010, Hilfspakete von dem Internationalen Währungsfonds sowie von der EU anzunehmen.
Die Regierung hat angeordnet, dass alle Anleihegläubiger bei der benötigten Rekapitalisierung der Branche helfen müssen. Normalerweise ist solch eine Anlegergruppe vor solchen Maßnahmen geschützt.

Es ist rechtlich sehr umstritten, Anleihen in Aktien zu tauschen. Doch im Zuge der Finanzkrise und Euro-Schuldenkrise werden Schritte eingeleitet, die eine größere Beteiligung von privaten Gläubigern bei Schieflagen von Banken oder Staaten vorsehen.Zu der geplanten Wandlung von Anleihen in Aktien will die Bank of Ireland auch eine Kapitalerhöhung durchführen. Die Anteile der bestehenden Aktionäre würden so verwässert werden. Diese Schritte sollen der Bank 4,3 Milliarden Euro Eigenkapital einbringen. Sollten sich die Anleihegläubiger durchsetzten oder die Kapitalerhöhung aufgrund einer zu geringen Nachfrage scheitern, müsste der irische Staat seine Beteiligung weiter aufstocken, um das benötigte Kapital aufzubringen. Zurzeit gehört die Bank zu 36 Prozent dem Staat. Müsste der Staat die Beteiligung aufstocken, käme Dublin nach Berechnungen auf einen Anteil von bis zu neunzig Prozent.

Amerikanische Konjunkturaussichten belasten den deutschen Aktienmarkt

Christi Himmelfahrt war kein guter Tag für den DAX: Am letzten Donnerstag verzeichnete er einen Rückgang um rund 2 % auf 7.074 Punkte, womit er auf dem niedrigsten Stand seit Mitte des Vormonats angekommen ist. Die Gründe für diese negative Entwicklung sind vor allem in den negativen Konjunkturaussichten für die US-Wirtschaft zu sehen. Nachdem in der Mitte der letzten Woche wenig ermutigende Daten für die Industrieproduktion und den Arbeitsmarkt bekannt wurden, hat die Veröffentlichung der neuesten Erhebungen zur Erfassung der Auftragslage den Pessimismus noch verstärkt. Mit einem Rückgang von 1,2 % gegenüber dem Vormonat sind die Aufträge im April noch stärker als befürchtet zurückgegangen. Auch der Rückgang des Ölpreises deutet auf eine weitere Abschwächung der US-amerikanischen Konjunktur hin, ebenso wie die Zunahme der Öllagerbestände. Der Euro konnte von den schlechten Prognosen für die amerikanische Wirtschaft profitieren, er stieg gegenüber dem US-Dollar und konnte dabei die Marke von 1,44 Dollar deutlich hinter sich lassen.

Der Einbruch des deutschen Aktienmarktes traf durch die Bank alle Werte, besonders betroffen waren Papiere der Unternehmen, die stark von einem internationalen Konjunktureinbruch betroffen wären. So sanken die Anteilsscheine der Chemie-Riesen BASF und Bayer, aber auch die Papiere von Daimler überdurchschnittlich. Nicht ganz so negativ war der Kursverlauf der beiden anderen großen deutschen Automobilhersteller VW und BMW, weil Analysten das Kurspotential dieser Werte als mittelfristig positiv einstuften. Die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank litten nicht nur unter den schlechten Vorgaben von den amerikanischen Aktienmärkten, sondern auch unter den Belastungen, die durch die von den Finanzministern beschlossene Bankenabgabe auf sie zukommen werden.

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